Weichen gestellt für grünen Strom: Photovoltaik auf der Lokremise Sargans
Auf der Lokremise in Sargans wurde in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 118 kWp realisiert.

Mit der Lokremise in Sargans zeigt SBB Immobilien, wie sich denkmalgeschützte Architektur und moderne Energieproduktion verbinden lassen. In enger Zusammenarbeit mit der kantonalen sowie der SBB-internen Denkmalpflege wurde auf der historischen Rundbauremise – einem halbkreisförmigen Gebäude zur Unterbringung von Lokomotiven – eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 118 kWp realisiert.
Die Remise in Sargans zählt zu den letzten grossen Rundbauremisen und besitzt eine besondere nationale eisenbahn- und baugeschichtliche Bedeutung. Der Erhalt eines hohen Anteils historischer Bausubstanz machte die Integration erneuerbarer Energietechnologie besonders anspruchsvoll – und zugleich umso wirkungsvoller im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung im Bestand.
Ein Baustein der Energiestrategie
Über die Rundbauremise hinaus wurden in Sargans weitere bahnhofsnahe Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Insgesamt entstand so eine installierte Leistung von 378 kWp, die jährlich rund 370 MWh Solarstrom produziert. Rund 70 Prozent der Energie werden direkt vor Ort genutzt – das entspricht dem jährlichen Strombedarf von knapp 100 Haushalten. Damit leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zu Klimaschutz, Energieeffizienz und zur Reduktion von CO₂-Emissionen im Bahnhofsareal.
SBB treibt die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Energieversorgung konsequent voran. Bis 2030 sollen mindestens 22 GWh Solarstrom zur Erreichung der Konzernziele beitragen, bis 2040 mindestens 41 GWh. Neben Neubauten rücken dabei zunehmend bestehende und teilweise denkmalgeschützte Gebäude in den Fokus – Orte, an denen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und verantwortungsvoller Umgang mit historischer Substanz zusammenfinden.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel von SBB Immobilien.