Der Kanton Genf lanciert einen Aktionsplan, um 300 Staatsgebäude energetisch zu sanieren. Investition: 1,25 Milliarden Franken über dreizehn Jahre.
Nicolas Walder, Staatsrat des Kantons Genf, hat den Aktionsplan für die energetische Sanierung der staatlichen Gebäude vorgestellt: Rund 300 Projekte wurden ermittelt, für welche Investitionsmittel in Höhe von 1,25 Milliarden Franken bereitgestellt werden. Die Sanierungsmassnahmen werden sich über dreizehn Jahre erstrecken. Die neue Programmleitung für den ökologischen Wandel (DPTE), die dem kantonalen Hochbauamt (OCBA) unterstellt ist, koordiniert das Vorhaben.

Die 300 ausgewählten Projekte zielen auf die energieintensivsten Gebäude des Genfer Staatsgebäudebestands ab, die fast 90 % des Energieverbrauchs des gesamten Bestands ausmachen. Dieser Ansatz ermöglicht es, die Investitionen dort zu tätigen, wo am meisten Energie eingespart und Treibhausgasemissionen reduziert werden können. Ein kleinerer Teil des Programms betrifft zudem Gebäude, die aufgrund der Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte für den Wärmeverlustindex (IDC) identifiziert wurden.
Die Projekte umfassen ein breites Spektrum an Massnahmen: energetische Optimierung, Sanierung der technischen Anlagen, Erneuerung der Gebäudehülle sowie umfassende Innen- und Aussensanierungen. Dieses Investitionsprogramm, das über einen Zeitraum von dreizehn Jahren mit jährlich rund 80 Millionen Franken umgesetzt wird, betrifft zur Hälfte Gebäude im Bildungsbereich.